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Jetzt wähle ich Fiechter erst recht!

Von Kathrin Imobersteg

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Da haben zahlreiche Medien unseres Landes wieder einmal einen Sündenbock gefunden – natürlich handelt es sich hierbei um einen SVPler.

Offenbar ist es künftig nicht mehr möglich, pointiert auf bestehende Missstände hinzuweisen. Äussert man sich kritisch im Zusammenhang mit Themen, welche unter Umständen auch Minderheiten betreffen könnten, wird sofort die Rassismus-Keule geschwungen.

Bei der Abstimmung um die Diskriminierungsstrafnorm in den 90er-Jahren haben deren Befürworter jedoch explizit versprochen, dass politische Meinungsäusserungen im Zusammenhang mit Abstimmungskämpfen hiervon nicht betroffen seien und niemandem ein Maulkorb angelegt werde!

Wie man nun mit dem jungen, engagierten Nils Fiechter umgeht, ist ungeheuerlich. Da weist dieser doch lediglich auf bestehende, wahre Tatsachen hin und muss anschliessend während Jahren gerichtlich dafür kämpfen, seine Meinung äussern zu dürfen. Wohin des Weges, Schweiz?

Für mich ist jedenfalls klar: Nach diesem politischen, wenn auch knappen, Fehlurteil des Bundesgerichts wähle ich Nils Fiechter nun erst recht in den Grossen Rat! , Därstetten

Erstellt am: 24.03.2022

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