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Jubiläumsanlass 40 Jahre Alpen-Trial Grimmialp

Seit 40 Jahren gibt es das Alpen-Trial Grimmialp im Diemtigtal. Am Samstag gab es zum Jubiläum den Internationalen Oldtimer Trial. Der Sonntag war für die gewohnte MotoTrial FMS und den SAM Meisterschaftslauf, für alle Fahrer mit oder ohne Lizenz,reserviert.

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Jubiläumsanlass 40 Jahre Alpen-Trial Grimmialp

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Luca Reber aus Schwenden fährt die zweite Saison und ist aktuell im Gesamtklassement Challenge auf dem 6. Rang.

Trialfahren ist für Luca Reber mit Spass dabei sein.

Am Samstag war Luca Reber im Einsatz beim Trial-Grimmialp.

Fährt die erste Saison Marco Siegenthaler aus Boltigen.

Mit Leidenschaft und grosser Freude fährt Marco Siegenthaler mit seiner Maschine.

OK Präsident Hans Teuscher kommentierte den Wettkampf.

Stellvertretend für alle Helfer steht Martin Meyer. Bereits 39 Mal stand Meyer am Sonntag im Einsatz.

Marco Siegenthaler sparte sein Geld um sich den Traum vom Trialfahren zu verwirklichen.

Aus Brenzikofen kam Simon Walthert.

Sieger Noé Pretalli aus dem Jura.

© MSS

Bei jeder Sektion wurden die Fehlerpunkte notiert.

© MSS

Wie viele Fehler machte der Fahrer? Gut sichtbar für alle wurde dies von den Richtern angezeigt.

Es ist Sonntagmorgen, die 80 Helfer aus der unmittelbaren Umgebung, sind instruiert und alle haben ihre Position bezogen. Punkt neun Uhr fahren die ersten Trial-Bikes los und absolvieren die zwölf Sektionen (Wertungsposten). Pro Sektion warten drei Richter auf die Fahrer, um eventuelle Fehler zu dokumentieren. Gefahren wird in den Kategorien Elite, Expert, Challenge, Open, Junior, Fun und Classic Plausch. Insgesamt absolvierten die Fahrer drei Runden. Die Zeit dafür war auf sieben Stunden limitiert. Im Club gibt es aktuell Urs Plüss, Luca Reber und Marco Siegenthaler, die um die Schweizermeisterschaft fahren. «Das Wetter ist perfekt für unsere Fahrer, nicht zu heiss und kein Regen», so OK-Präsident Hans Teuscher. Die ersten Fahrer trafen in der Kiesgrube ein. Ein Platz, der ideal für Zuschauer und Fotografen ist. Gleich drei Sektionen befanden sich hier und boten reichlich Spektakel für die Zuschauer. Die Fahrer hatten so manches Stirnrunzeln. «Wie soll der Weg zwischen den Steinen perfekt gefahren werden. Und wo muss ich aufpassen, nicht Gefahr zu laufen, mit den Füssen den Boden zu berühren», denken sich die Trialfahrer.

Steinige Hänge
Kleine, mit der Farbe der Kategorie gekennzeichnete Pfeile, gaben die Richtung für jeden Fahrer vor. «Eine Sektion gibt es immer nur einmal. Nächstes Jahr werden die Routen anders gesteckt», erklärte der OK-Präsident. Die regionalen Fahrer zeigten ein hohes Niveau und konnten in ihrem Feld gut mithalten. Luca Reber fährt erst seine zweite Saison und Marco Siegenthaler sogar erst seine erste und liegt aktuell in der Gesamtrangliste auf Rang vier.

Ein Klasse für sich war am Sonntag allerdings der Jurassier Noé Pretalli. Er gewann in der Kategorie Elite souverän. Mit 150 Fahrern und den über tausend Besuchern darf man das Wochenende als Erfolg abbuchen. Für den OK-Präsidenten ist klar: «Unser Ziel ist es, etwas für Touristen und Einheimische zu machen, das Diemtigtal bekannt machen und unseren Sport präsentieren zu können.» Die Kameradschaft der Fahrer untereinander und der Helfer ist enorm gross. «Wir danken allen Helfern und Landbesitzern und allen, die uns sonst in irgendeiner Art helfen», so Teuscher. Am Abend sassen die Helfer zusammen und liessen den Tag gemütlich ausklingen (mehr zum Club und alle Ranglisten auf der Webseite).

Stimmen zum Anlass
Luca Reber, 17 Jahre, Lehre zum Automobilfachmann: «Wir hatten Wetterglück und das Trial war gut zu fahren. Es macht Spass. Die Sektionen waren nicht leicht, aber auch nicht so schwer, für mich eher im Mittel. Dieses Jahr fahre ich in der zweiten Saison um die Schweizermeisterschaft mit.»

Marco Siegenthaler, 16 Jahre, Lehre zum Automechaniker: «Mein Rennen war nicht schlecht, allerdings gibt es für mich noch Platz nach oben. Es war schon anstrengend, Ich bin aber froh, ohne Unfall ins Ziel gekommen zu sein. Trial ist für mich, mit Freude und Leidenschaft zu fahren. Mein Traum wäre es, einmal eine TRS zu fahren.»

Classic-Trial (Oldtimer-Trial)
Beim Classic-Trial standen Fahrer am Start, welche noch mit älteren Motorrädern unterwegs sind. Die Kategorien waren: Schwer/Mittel, Twinshock (zwei seitliche Federbeine), Leicht, Pre65 Trial Motorräder und in einer eigenen Kategorie Lumo-Motorräder (luftgekühlt, mit einem zentralen Federbein). Das Präsentieren und Zeigen der Motorräder stand mehr im Vordergrund als die Rangliste am Schluss. Alle Teilnehmer fuhren drei Runden à neun Sektionen.
Alle Helfer arbeiten ehrenamtlich
Seit 39 Jahren ist Martin Meyer als Richter tätig. «Es ist für mich eine Abwechslung zur täglichen Arbeit in meinem Transportbetrieb. Für mich ist es schön, hier zu sein», so Meyer. Meyer steht stellvertretend für alle Helfer, die ihre Freizeit daran geben, um das Fest rundlaufen zu lassen.
Auszug Rangliste aktive Fahrer für den Club Trial Grimmialp
Expert: 2. Simon Walthert; 10. Elmar Fraefel.

Challenge: 4. Urs Plüss; 9. Luca Reber.

Junioren: 11. Marco Siegenthaler.

Erstellt am: 09.09.2019

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