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Reformierte Kirchgemeinde Diemtigen

Petra Freyer und Manuela Ott als Pfarrerinnen gewählt

Rückwirkend auf den 1. November wählte die Kirchgemeindeversammlung vom 10. Dezember Pfarrerin Petra Freyer aus Grosshöchstetten und Pfarrerin Manuela Ott aus Wimmis ins Pfarramt Diemtigen. Infolge Demission von Hansjürg Hirschi und Monika Dubach per Ende Jahr wurden zwei Ratssitze frei. Auch diese konnten wieder besetzt werden.

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Petra Freyer und Manuela Ott als Pfarrerinnen gewählt

Die neuen Pfarrerinnen Manuela Ott (links) und Petra Freyer-Gischkat (rechts) mit dem neugewählten Kirchgemeinderat Jürg Kneubühl.

Nach dem Gottesdienst in der Kapelle Schwenden, gehalten durch die Pfarrerinnen Freyer und Ott, konnte Präsident Walter Küng 23 Mitglieder zur Winter-Kirchgemeindeversammlung begrüssen. Diese genehmigten den Voranschlag 2018 mit einem Aufwandüberschuss von 74 020 Franken bei gleichbleibender Steueranlage.

Nachdem Pfarrer Ueli Künzli während drei Monaten das Pfarramt fast in Eigenregie führte, konnte per 1. November 2017 die Pfarrwahlkommission die beiden Pfarrerinnen Manuela Ott aus Wimmis zu 30 Prozent und Petra Freyer-Gischkat aus Grosshöchstetten zu 50 Prozent anstellen. An der Kirchgemeindeversammlung wurden die beiden Pfarrerinnen nun auch bestätigt und gewählt. Zusammen mit Pfarrer Ulrich Künzli (40 Prozent) decken sie die 120 Stellenprozente der Kirchgemeinde Diemtigen wieder vollumfänglich ab.

Die beiden frei gewordenen Sitze im Rat wurden durch Franziska Mani-Erb aus Schwenden und Jürg Kneubühl aus Horben besetzt. Die abtretenden Kirchgemeinderäte erhielten von Ratsmitglied Anne Balmer dankende Worte und Sigristin Therese Reber wurde für ihren 20-jährigen Einsatz in «ihrer» Kapelle geehrt.

Das wegen den hohen Kosten umstrittene Kirchenblatt «reformiert» wird beibehalten. Zusätzlich wird zwei bis drei Mal pro Jahr ein Gemeindeblatt auf spezielle Anlässe der reformierten Kirche aufmerksam machen.

Die Neudeckung der Kirche Diemtigen mit Neubeschindelung des Kirchturms, Renovation des Turmschmuckes und Ziffernblattes sowie Renovation der Fassade konnte im Oktober erfolgreich abgeschlossen werden. Die Abrechnung des Verpflichtungskredites ist für die Frühlingsversammlung vorgesehen. Ob das in den 30er Jahren übertünchte Bogenbild im Chor der Kirche wieder hervorgeholt werden kann, konnte Walter Küng nicht versprechen. Dies hange von Expertisen der Fachleute und von der Höhe der zu erwartenden Kosten ab. Zum Abschluss dankte er allen, die sich engagieren und alljährlich die Kirchensteuer bezahlen. Nur so hat die Kirchgemeinde Bestand.

Erstellt am: 31.12.2017

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