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Neubau Spitalmatte offiziell eröffnet

Bergquelle und Bergsonne unter einem Dach

Die Bauarbeiten auf der Spitalmatte sind abgeschlossen und die ersten Bewohner bereits eingezogen: Das Gemeinschaftsprojekt des Vereins Bergquelle – Wohnen und Werken und der Alterswohnen STS AG ist in den Alltag gestartet. Grund genug für beide Organisationen, Vertreter von Gemeinden, Kanton und der Presse am Dienstag, 23. November zu einer Eröffnung in kleinem Rahmen einzuladen.

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Eröffnung Spitalmatte

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© Armin Berger

Auch Büros wurden im Neubau untergebracht – und gaben den Mitarbeitenden von Bergquelle und Bergsonne etwas Zeit, sich schon zwei Wochen vor den ersten Bewohnern mit den Räumlichkeiten vertraut zu machen.

© Armin Berger

Regula Meier, Geschäftsleiterin der Bergquelle, zeigte sich bereits jetzt sehr zufrieden mit der neuen Wohnsituation für die Bewohnenden.

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André Streit, Geschäftsführer der Alterswohnen STS AG, blickte auf eine ereignisreiche Planungs- und Bauzeit zurück, die jetzt erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

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Zwar verfügen alle Wohneinheiten über eigene Bäder, doch gibt es auch grosszügige zentrale Einrichtungen.

© Armin Berger

Zwar verfügen alle Wohneinheiten über eigene Bäder, doch gibt es auch grosszügige zentrale Einrichtungen.

© Armin Berger

Das Licht verrät es: Die ersten Bewohner im Neubau Spitalmatte eingezogen.

© Armin Berger

Kellerabteile ermöglichen den Bewohnenden, nicht täglich verwendete Gegenstände sicher und trocken zu lagern.

© Armin Berger

Mit dem Anschluss an die Fernwärme konnte eine effiziente und auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Wärmeversorgung realisiert werden.

© Armin Berger

Aufmerksam wurden die noch unbewohnten Studios für das Alterswohnen in Augenschein genommen.

© Armin Berger

Ausklang der Eröffnung im Speisesaal.

© Armin Berger

Für Regula Meier, Geschäftsleiterin der Bergquelle, und André Streit, Geschäftsführer der Alterswohnen STS AG, ist die Fertigstellung des Bauprojektes ein Abschluss, der mit dem Einzug der ersten Bewohner zugleich ein spannender Anfang ist: Im Neubau leben seit über einem Monat Menschen mit Beeinträchtigungen und Senioren unter einem Dach.

Verbindungen und Unterschiede

Meier und Streit betonen, dass die gemeinsame Wohnform für beide Seiten Vorteile und Bereicherungen bringen könne. «Wir bieten die Voraussetzungen, dass ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen Kontakte knüpfen können und aufeinander zugehen», erläutert Streit den Ansatz. Ein Aufeinanderzugehen, das aber nicht erzwungen wird. So leben die jüngeren Bewohner, die mit sehr unterschiedlichen Beeinträchtigungen umgehen müssen, überwiegend in Wohngemeinschaften. «Die Bewohner konnten bei der Einrichtung ihrer Räume sehr viel mitgestalten – solange es im vorgesehenen Budget lag», erläutert Meier die Ausgangslage und fährt fort: «Dadurch sieht jede Wohneinheit anders aus und trägt den Bedürfnissen der einzelnen Bewohner Rechnung. Die grosszügigen Räume und die gute Ausstattung werden von allen sehr geschätzt.» Ein angenehmer Nebeneffekt: «Die Tatsache, dass jetzt weniger Bewohnende in einer Wohneinheit leben, hat einen ruhigeren Alltag zur Folge.»

Hingegen leben die Bewohner des Alterswohnens individuell in 2-Zimmer-Studios und auf einem eigenen Stockwerk: «Die Bewohnenden haben sich gut in ihren neuen Studios eingelebt und schätzen die Vorteile des Wohnens in den eigenen vier Wänden mit Hotelservice sowie gleichzeitig die Gewissheit zu haben, bei Bedarf rund um die Uhr Hilfe anfordern zu können». Die grosszügig und einladend gestaltete Gartenanlage soll – wenn es das Wetter denn wieder zulässt – einer der Begegnungspunkte für beide Seiten werden.

Auch aus Sicht der beiden Organisationen macht der gemeinsame Betrieb einer solchen Wohnanlage Sinn: So übernehmen Bewohnende der Bergquelle bereits die Gartenpflege und könnte in der Küche mithelfen. Bei der Bergquelle ist immer eine Nachtbetreuung anwesend, die im Notfall auch zu den Senioren gehen kann. Doch nicht nur das: Auch die sozialen Kontakte sollen sich zwischen den Bewohnern im Laufe der Zeit und zum gegenseitigen Nutzen entwickeln.

Letztlich, so betont André Streit in seinem Rückblick auf die Planungs- und Bauzeit, seien die Unterschiede zwischen den verschiedenen Bewohnergruppen auch gar nicht so gross: Die Wohnformen richten sich jeweils an Menschen, die zwar Unterstützung im Alltag bräuchten, aber dennoch selbstständig leben. «Der Unterstützungsbedarf ist vielleicht auf der einen Seite etwas grösser und auf der anderen Seite etwas kleiner – aber vom Grundsätzlichen liegen wir da gar nicht so weit auseinander».

Erstellt am: 03.12.2021

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