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Zweisimmen Jazz

Franco Ambrosetti brachte mit Quintett Weltklasse-Jazz nach Zweisimmen

Bei Zweisimmen Jazz gastierten mit dem Franco Ambrosetti Quintett Musiker von Weltformat und begeisterten mit Jazz-Genuss pur.

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Franco Ambrosetti Quintett in Zweisimmen

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© Armin Berger

Spielten mit Feuer und Leidenschaft Klassejazz: Franco Ambrosetti (Flügelhorn), Dado Moroni (Klavier) und Heiri Känzig (Bass).

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Gianluca Ambrosetti, Sohn von Franco Ambrosetti, am Saxophon.

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Das Konzert war zugleich die Einweihung des neuen Klaviers vom Jazzclub Zweisimmen.

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Franco Ambrosetti spielt auch mit 80 Jahren das Flügelhorn immer noch kraftvoll.

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Nach zwei Jahren des Organisierens und Wartens durfte Markus Bachmann, Präsident des Zweisimmen Jazz Clubs, am vergangenen Samstag, 21. Mai in der gut besetzten katholischen Kirche Zweisimmen dem gespannt wartenden Publikum endlich Franco Ambrosetti mit seinem Quintett vorstellen.

Jazz-Klassiker und eigene Kompositionen

Zweisimmen Jazz hat es schon mehrfach geschafft, Jazzmusiker von Weltformat ins Obersimmental zu bringen. So war es nur eine Frage der Zeit, auch den Doyen der Schweizer Jazz-Szene und schon mit internationalen Grössen wie Dexter Gordon, Wayne Shorter oder Kenny Barron aufgetretenen Tessiner Trompeter und Flügelhorn-Spezialisten Franco Ambrosetti nach Zweisimmen zu holen.

Nach Vorstellen seiner Mitmusiker Dado Moroni am Klavier, Heiri Känzig am Bass – beide Klasse-Künstler, die sonst, wie Ambrosetti, auf den grossen Konzertbühnen stehen – dem Schlagzeuger Alen Hodzic sowie seinem Sohn Gianluca Ambrosetti am Sopransaxofon, führte Franco Ambrosetti charmant durch das gut 90-minütige Set. Das Quintett spielte ein abwechslungsreiches Programm aus Jazz-Standards von bekannten Komponisten wie u.a. Wayne Shorter oder George Gruntz und Titeln wie «My funny Valentine», «Autumn Leeves» – in einem Arrangement von Heiri Känzig – und anderen, sowie Eigenkompositionen von Ambrosetti selber und seinem Sohn Gianluca.

80 Jahre und kein bisschen leiser!

Seine 80 Jahre sind Franco Ambrosetti kaum anzumerken. Sein Spiel ist immer noch sehr kraftvoll, obschon er nur noch mit dem Flügelhorn auftritt – es sei in seinem Alter leichter zu spielen als die Trompete, wie er nach dem Konzert erklärte. Auch die leiseren Töne beherrschte und intonierte er immer noch fast perfekt, seine Leidenschaft für den Jazz war hör- und sichtbar.

Dieses Feuer für den Jazz kam auch bei den anderen Bandmitgliedern zum Ausdruck. Heiri Känzig ist am Kontrabass ein Meister seines Fachs mit einem unglaublich facettenreichen Saitenspiel. Gianluca Ambrosetti seinerseits beeindruckte am Sopransaxofon mit grosser Virtuosität. Der junge Schlagzeuger Alen Hodzic, der auf Empfehlung von Heiri Känzig und im Hinblick auf seinen baldigen Masterabschluss erstmals in dieser Besetzung dabei war, faszinierte zwar durch druckvolles Spiel und wirbligen Variantenreichtum.

Erstellt am: 29.05.2022

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