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Einer für alle, alle gegen… Covid!

Von Louis Mühlethaler

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Wie der Eisberg auf dem Meer hat auch das Covid-Virus keine Seele, ist grundsätzlich nicht böse, aber immer sehr gefährlich!

Mit der Impfung haben wir es in der Hand, die Zahl der lebensbedrohlichen Infektionen drastisch zu senken, die Krankenhausnetze zu entlasten und eine Rückkehr zu einem möglichst normalen Leben zu ermöglichen, anstatt wieder eingeengt, isoliert und ausgegrenzt zu werden – nicht aus politischen Gründen, sondern aufgrund der realen Gefahr, dass sich das Virus mit der Entwicklung immer gefährlicherer Varianten immer weiter ausbreitet.

Die vorgeschlagene Impfung wurde mittlerweile milliardenfach verabreicht, ohne dass es zu nennenswerten Nebenwirkungen gekommen wäre, deren Häufigkeit angesichts der Anzahl der Injektionen vernachlässigbar ist, und dies hat zu einem deutlichen Rückgang der Viruszirkulation in den Ländern geführt, die eine fast vollständige Durchimpfung erreicht haben.

Worauf warten wir, um das Gleiche zu tun? Wenn eine Region eine hervorragende Durchimpfungsrate hat, die Region nebenan jedoch nicht, wird das Virus immer noch zirkulieren. Das Problem überschreitet eindeutig sowohl politische als auch geografische Grenzen, da wir alle im selben Aquarium mit demselben infizierten Wasser leben.

Wir müssen unbedingt an einem Strang ziehen und uns wie die alten Eidgenossen zusammenschliessen, um das Problem zu lösen, anstatt im Staat, im anderen, der nicht unserer Meinung ist, nur einen «Feind» zu sehen.

Wir haben also keinen Feind, sondern ein echtes Problem, und es ist sinnlos, sich weiterhin auf dem Deck der Titanic zu zanken, anstatt effektiv und alle zusammen beim Manöver zu helfen, während der Eisberg immer näher rückt… Wir müssen uns alle einig sein, dass wir uns zusammenschliessen müssen, um alles zu tun, um die Gefahr, deren Ursprung nicht politisch, sondern biologisch ist, zu verringern, wenn nicht gar zu beseitigen. Die Entscheidungsfindung geht weit über politische Spaltungen hinaus, die völlig an der Sache vorbeigehen.

Nehmen wir also als erwachsene und verantwortungsbewusste Menschen diese Ausnahmesituation an, schliessen wir uns zusammen, indem wir die zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, und lehnen wir die an Bord unserer «Titanic» verfügbare Impfung als Rettungsanker nicht ab, weil uns ihre Farbe oder Form nicht gefällt!

Darüber hinaus sollten wir nicht vergessen, dass das Ergebnis des Covid-Gesetzes unmittelbare Auswirkungen auf viele Menschen in der Schweiz haben wird. Im Falle einer Ablehnung werden die wirtschaftlichen Hilfen enden, für Arbeitslose, Empfänger von Kurzarbeitsentschädigungen, Restaurant- und Hotelbesitzer, den Tourismus oder für Organisatoren von Veranstaltungen. Diese Elemente werden allzu oft vergessen, da sich die gesamte Opposition auf das Covid-Zertifikat konzentriert, das die Bevölkerung «spalten» soll, während es jedem freisteht, sich impfen zu lassen, ebenso wie eine Fahrkarte zu kaufen, um in den Zug einsteigen zu können.

Was die Rückverfolgung unserer Daten durch die App angeht, sollten wir nicht vergessen, dass wir ohne mit der Wimper zu zucken täglich digitale Spuren hinterlassen, die wesentlich umfangreicher, präziser und aufdringlicher sind, was unser Privatleben und unsere Lebensgewohnheiten bei Internetanbietern und sozialen Netzwerken angeht!

Ich appelliere daher an uns alle, an einem Strang zu ziehen, Verantwortung, Reife und Solidarität zu zeigen und die vorgeschlagenen Massnahmen zu akzeptieren, deren Dauer umso begrenzter sein wird, je weiter die Impfung fortschreitet.

Und vor allem: Kämpfen wir nicht gegeneinander, sondern einig gegen das Virus!

Impfen wir uns also zu unserem eigenen Wohl, dem unserer Angehörigen und dem einer geeinten Schweiz!

, Zweisimmen

Erstellt am: 25.11.2021

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