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GSS und die wirtschaftlichen Aspekte

Von Jürg Engi

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Eine Versorgung ohne Spital in Zweisimmen hätte für die Talschaften Simme und Saane drastische wirtschaftliche Folgen. Im Falle einer Spitalschliessung sind die folgenden Konsequenzen zu erwarten:

Ein Stellenabbau von ca. 70 Arbeitsplätzen im Spital und 14 Arbeitsplätze ausserhalb des Spitals. Der daraus resultierende finanzielle Verlust der Arbeitsstellen würde sich auf ca. sechs Millionen Franken für das Gewerbe und Zulieferer und geschätzte 800000 Franken weniger Steuereinnahmen in der Region belaufen.

Keine wohnortsnahe stationäre medizinischen Unfall- und Grundversorgung.

Attraktivität für Hausärzte wäre in Gefahr; die Rekrutierung von dringend notwendigen Hausärzten würde sich massiv zuspitzen.

Die heutige Maternité Alpine (Geburtshilfe) würde ihrer Existenzgrundlage beraubt.

Die Transportkosten (Krankentransporte) für die Bevölkerung würde sich drastisch erhöhen.

Die Attraktivität des Wirtschaft- und Tourismusstandortes wäre in Gefahr.

Der Fachkräftemangel in peripheren Branchen könnte sich zuspitzen.

Die Konsultativabstimmungen in den Gemeinden werden also zu einem wegweisenden Richtungsentscheid.

Es ist zu hoffen, dass in den Gemeinden eine wuchtige Zustimmung für das vertiefte Erarbeiten des Detailkonzeptes «Gesundheit Simme Saane» erfolgen kann, damit die Verantwortung für unsere medizinische Versorgung in unsere Region kommt.

Damit sollte dann Ende 2022 eine verbindliche Volksabstimmung realisiert werden können. , Lenk

Erstellt am: 25.11.2021

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