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Selbstbestimmungsinitiative

Von Bernhard Gerber-Muster

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Es beschäftigt mich sehr, wie leichtgläubig die Gegner der Selbstbestimmungsinitiative mit der Schweizer Geschichte umgehen. Denn bekanntlich wiederholt sich die Geschichte immer wieder. Vor 220 Jahren kamen die Franzosen in die Schweiz, damals noch in die alte Eidgenossenschaft und warben mit den Lokworten «Liberté, Egalité, Fraternité» das heisst: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Eidgenossen kommt zu uns Franzosen, bei uns gelten die vorerwähnten Grundsätze. Leichtgläubig wie damals die Eidgenossen waren, wehrten sie sich ungenügend gegen den Feldzug von Napoleon mit seinen kriegerischen Angriffen und die Eidgenossen unterlagen. Nach dem Sieg von Napoleon fand alles andere statt, als «Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Die Franzosen nahmen die Eidgenossen aus wie die Fische und der damalige Staatsschatz wurde in Bern geklaut und nach Paris abgeführt. Dieser Staatsschatz umfasste damals zwölf Pferdefuhrwerke mit Gold und Silber. Bis die alte Eidgenossenschaft wieder eigenständig war, brauchte es einen jahrelangen Kampf, der schliesslich mit dem Sonderbundskrieg im Jahre 1847 endete und ein Jahr später die erste Bundesverfassung entstand.

Nun kommen weder Napoleon noch Hitler, die Europa vereinen wollen, nun kommt die EU, deren Politik uns bereits bestens bekannt sein sollte, wenn wir auf unsere Nachbar-, Süd- und Oststaaten schauen. Der Entscheid des BREXIT fiel ja sicher auch nicht einfach so mir nichts dir nichts. Da gab es doch Engländer, die schon lange merkten, wo ihre Steuergelder hinfliessen. Wollen wir nun wirklich mit einem «Nein» gegen die Selbstbestimmungsinitiative der EU mit riesen Schritten entgegenkommen? Das finde ich schlecht, nur schon wenn ich daran denke, was uns die Annäherung an die EU kostet. Wenn wir innerlich ehrlich sind und über’s Ganze hinweg schauen, müssen wir doch feststellen, dass die EU nicht die Schweiz mit unserem demokratischen System will, die EU will nur unser Geld und nichts anderes. Die EU-Bosse haben schon lange gemerkt, dass unser Parlament und die Regierung zu wenig hart sind gegen sie und so kann man doch der kleinen Schweiz das Geld sehr einfach aus der Tasche ziehen und für die EU-Fehlpolitik verwenden. Also sind wir schon bald wieder so weit wie die alten Eidgenossen vor 220 Jahren. Mit einem «Nein» zu dieser Initiative vergeben wir viele gute und harte Arbeit, die von unseren Vorfahren für uns geleistet wurde. Der Lohnschutz und unsere AHV lassen grüssen. So muss man doch zu dieser Initiative «Ja» sagen. ,

Erlenbach i.S.

Erstellt am: 08.11.2018

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