Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Wie Krankenkassen Geld mit unserer Franchise machen

Von Simon Wampfler

rating rating rating rating rating

Bei unserem alljährlichen Prämienvergleich habe ich ausgerechnet, ab welcher Höhe der zu erwartenden jährlichen Arztkosten welche Franchise für uns am geeignetsten ist, und habe bei meinem Versicherer (Hausarztmodell) für mich festgestellt, dass entweder die höchste (2500 Franken) oder die tiefste (300 Franken) Franchise in Frage kommt. Bei allen anderen Franchisen bezahle ich mehr.

Ab jährlichen Arztko sten von über ungefähr 1900 Franken fahre ich mit der tiefsten Franchise am günstigsten, für jährliche Arztkosten unterhalb desselben Betrages fahre ich mit der höchsten Franchise am günstigsten.

Man bezahlt in beiden Fällen mit Prämien und Selbstbehalt immer noch etwa einen dreimal so hohen Betrag an die Krankenkasse im Vergleich zu den Arztkosten selber. Etwa ab 5500 Franken an jährlichen Arztkosten kommt die Krankenkasse dann «zum Tragen».

Quintessenz: Wählen Sie die tiefste oder die höchste Franchise, mit allen mittleren Franchisen (jedenfalls bei meiner Versicherung) bezahlen Sie mehr, ohne dass Sie dafür irgendeine Mehrleistung haben. Wussten Sie das? Ich wusste das bis gestern Abend nicht. Und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Krankenkassen.

Am allergünstigsten fährt man übrigens, wenn man gar nie zum Arzt gehen muss, was wir uns leider nicht aussuchen können. Ich wünsche allen gute Gesundheit und einen angenehmen Winter. ,

St. Stephan

Erstellt am: 25.11.2021

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Interessante Artikel