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Stei us Türkei

Von Ferdinand Burri, Schüpfen

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Seit 1968 (RS) komme ich an die Lenk, zuerst alleine, dann mit der Familie und jetzt auch die Kinder mit den Familien. Seit sieben Jahren haben wir auch eine Ferienwohnung an der Lenk und sind auch in der Zwischensaison hier anzutreffen. Nun habe ich in einer Zeitung gelesen, dass die Steine, welche an der Lenk für die Trottoir verwendet werden, aus der Türkei stammen. Wenn das stimmt, bin ich, auch SVP-Wähler, von der Gemeinde Lenk mit einem SVP-dominierten Gemeinderat doch sehr enttäuscht.

Die Handwerker und das Gewerbe an der Lenk erwarten von den Haus- und Ferienhausbesitzern zu Recht, dass man das regionale Gewerbe unterstützt. In der heutigen Zeit ist es leicht, andere Handwerker aus dem Unterland oder dem Ausland zu beauftragen. Schon der Transport von der Türkei in die Schweiz, vermutlich durch den Gotthard, bei diversen Steinbrüchen vorbei, welche auch hoffen, dass die schweizerischen Gemeinden mit dem Gewerbe in der Schweiz solidarisch sind. Passiert das bei einer Rot-Grün dominierten Stadt oder Gemeinde, kann man sagen; die sind sowieso nicht glaubwürdig, aber bei Räten von einer Partei, welche für die Schweiz einsteht, habe ich Mühe, das zu verstehen. Der Winter wird nun zeigen, ob man noch Schlittschuhlaufen kann auf den glatt geschliffenen Erdogansteinen und besonders schön ist das Flickwerk im Moment auch nicht. Nun hoffe ich, dass der Bericht über den «Stei us Türkei» eine fette Zeitungsente war.

Erstellt am: 14.11.2019

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