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Infoveranstaltung zum Thema Impfen

Wissenschaftler erklärt seine Sicht zur Impfung und den Coronamassnahmen

Am Freitagabend, 12. November trafen sich grösstenteils Coronamassnahmen-Skeptiker im Festzelt auf dem Flugplatz St. Stephan zu einer Informationsveranstaltung. Die zahlreichen Anwesenden nutzten die Gelegenheit, einem Wissenschaftler Fragen stellen zu können, um alternative Antworten auf die Coronapandemie zu erhalten. Auch stören sie sich an der Spaltung der Gesellschaft, die ihrer Meinung nach durch die verfehlte Politik in der Schweiz entstanden ist.

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Wissenschaftler erklärt seine Sicht zur Impfung und den Coronamassnahmen

Sehr viele Interessierte folgten trotz halb offenem Zelt und grosser Kälte den Argumenten des Wissenschaftlers Prof. Hockertz.

Ein kleines OK, vier Frauen und ein Mann, luden zur Informationsveranstaltung zum Thema Impfen nach St. Stephan ein. Als Referent trat der deutsche Wissenschaftler Professor Stefan W. Hockertz auf. Flurina Welten eröffnete die Veranstaltung und begrüsste die vielen Gäste im Namen des OKs. Über 250 Personen sind gekommen. Befürworter der Coronamassnahmen waren nicht auszumachen.

Was ist das Besondere an Corona?

Professor Hockertz macht sich nicht so sehr Sorgen um die Krankheit. Er betont, dass es diese gibt, und dass sie auch tödlich enden kann, aber er stört sich vor allem an den Massnahmen. Dazu schrieb er auch das Buch «Generation Maske», auf das er an diesem Abend jedoch nicht gross einging. Hockertz macht sich Sorgen um die Jugendlichen und Kinder. Ein dreijähriges Kind hat heute die Hälfte seines Lebens die Menschen ausserhalb der Familie nur mit Maske gesehen. Wegen den 3- oder 2G-Regeln können die Jugendlichen sich nicht mehr treffen oder studieren. Die Schweiz spielt für ihn eine entscheidende Rolle, weil die Schweiz das einzige Land ist, wo über die Covid-Gesetze abgestimmt werden darf.

Zertifikate mit Haltbarkeitsdatum

«Wir sollen auf eine Impfung getrieben werden, die keine Impfung, sondern eine gentechnische Massnahme ist», kritisiert Hockertz den Druck der Politik auf die Bevölkerung. Er hat selber an der mRNA-Technologie geforscht, weiss von was er sprich und bemängelt die schnelle Notzulassung. Er ist überzeugt, dass die Wirkung dieser Gentherapie (er spricht den ganzen Abend nie von Impfung) sehr schnell nachlässt und man sich danach immer wieder Boostern muss. «Es stimmt doch etwas nicht, wenn 90 Prozent der Menschen durchgeimpft werden und dann die restlichen 10 Prozent die Sündenböcke sind, weil das Virus sich weiter verbreitet», referierte er entrüstet.

Leider keine ausgewogene Information

Leider ist es zurzeit nicht möglich, dass an einer Veranstaltung Wissenschaftler und Befürworter der Massnahmen direkt mit den Skeptikern bei einer Podiumsdiskussion ihre Argumente austauschen. Dazu ist die Spaltung der Gesellschaft wohl bereits zu weit vorgeschritten. Es wäre aber trotzdem sehr interessant gewesen, wenn auch einige Befürworter Fragen oder Argumente geliefert hätten. Der Schweizer Stimmbürger ist es sich eigentlich gewohnt, Argumente gegeneinander abzuwägen und dann selber zu entscheiden, was für ihn richtig ist. Da die Argumente aktuell jedoch nicht miteinander ausdiskutiert werden, fällt vielen der Vergleich daher schwer und sie bleiben in ihrer vorgefertigten Meinung – sowohl Pro, wie auch Kontra.

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Die Helvetia-Trychler überraschten die Besucher mit ihren Trycheln.

Erstellt am: 19.11.2021

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