Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

SVP stimmt für Eigeninteresse und gegen Randregionen

Von Peter Eberhart, Aeschi

rating rating rating rating rating

Letzte Woche hat die SVP Bern beschlossen, die No-Billag-Initiative zu unterstützen. Mit diesem Beschluss hat die SVP klar dokumentiert, dass sie ihre Eigeninteressen vor die Interessen der Randbevölkerung stellt! Die SVP behauptet immer das Gegenteil, wenn es aber darauf ankommt, zeigt sie ihr wahres Gesicht. Die finanzkräftigen Hintermänner haben dann genug Möglichkeiten, den eigenen Zeitungsmarkt (wie Basler Zeitung, Weltwoche) auszubauen und TV-Stationen zu gründen oder auszubauen. So wird es in Zukunft möglich sein, die Öffentlichkeit SVP-mässig zu beeinflussen. Dabei ist es ihr gleichgültig, ob 1000 Arbeitsplätze gefährdet werden oder ob es noch Lokalradios gibt à la Radio BEO. Mit dem Verlust der Lokalradios verlieren die KMU noch bezahlbare Werbemöglichkeiten, und die Randbevölkerung einen Sender, der regionale Themen behandelt. Liebe Oberländer/-innen, welchen Sender hört ihr dann, wenn es kein Radio BEO mehr gibt? Mit der No-Billag-Unterstützung hat die SVP die Maske abgezogen. Die Eigeninteressen sind wichtiger als die Interessen der Randbevölkerung. Auch der Gewerbeverband vertritt nur die Interessen der Grosskonzerne. Er macht mit fadenscheinigen Argumenten Stimmung gegen die staatl. Fernsehanstalt, und öffnet damit die Türe für ausländische Presse-Grosskonzerne. Bei No-Billag geht es daher nicht darum, nur etwas Gelder zu kürzen, sondern um die Pressevielfalt in der Schweiz, und damit um die Basis der Demokratie. Heute wird leider fast nur noch Interessen- statt Sachpolitik betrieben. Es wird Zeit, dass wir solches Seilschaften thematisieren.

Erstellt am: 25.01.2018

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare
Interessante Artikel