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Konzerte mit John Hänni am Lenkerseeli

Lebensfreude, Hoffnung und Dankbarkeit mit Musik zum Ausdruck bringen

Am 28. Oktober 2021 fand mit Abschluss der Herbstsaison auch das letzte Familienkonzert mit John Hänni beim AlpKultur® Spielplatz Lenkerseeli statt. Bei kühlem aber schönem Wetter waren doch einige Kinder und Erwachsene dort und es war spürbar, dass diese das musikalische Angebot, welches durch Lenk-Simmental Tourismus organisiert wird, schätzen.

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Lebensfreude, Hoffnung und Dankbarkeit mit Musik zum Ausdruck bringen

John Hänni spielt bereits das neunte Jahr in den Sommermonaten und im Herbst am Lenkerseeli.

Bereits im neunten Jahr ist der Musiker und Liedermacher John Hänni am Lenkerseeli engagiert, wo er mit grosser Freude für die Kleinen und Grossen «Musik mit Herz» macht. Mit seinen überwiegend selbst geschriebenen Texten möchte er die Zuhörenden unterhalten, aber auch Lebensfreude, Hoffnung und Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.

Die Lieder wie zum Beispiel «Ar Länk», «Dr Güggel» oder auch «Einzigartig» singt John Hänni im Schweizer Dialekt. Viele Lieder singt er aber auch auf Englisch, welches für ihn wie eine zweite Muttersprache ist, da er bis zu seinem 17. Lebensjahr erst im Südpazifik und später in London aufgewachsen ist. So ist «We love the Swiss Mountains» nicht nur für die Touristen im Simmental zum Mitklatschen und Mitsingen gedacht. John fühlt sich mit dem Simmental nach über 25 Jahren sehr heimatverbunden und ist hier mittlerweile auch kein Unbekannter mehr. Am Lenkerseeli sang er aber auch Lieder, die zum Nachdenken anregen und zum genaueren Zuhören wie «Einisch zweni, einisch zviu» oder ein Lied über sein Geburtsland Papua Neu Guinea.

Begegnungen mit Menschen sind Inspiration

Die Begegnungen und der Kontakt mit Menschen sind für John Hänni sehr wichtig. Aus diesen schöpft der Hobby-Musiker seine Inspirationen. 20 Jahre leitete er an der Lenk das Reka-Feriendorf Lenk und gab bereits dort regelmässig Konzerte für seine Gäste. Seit 1994 ist er mit Monika Hänni Staub glücklich verheiratet und hat zwei, mittlerweile erwachsene Söhne. Ende 2017 kam sein Entscheid, neue Wege zu gehen, und nun arbeitet John seit 2018 als Reisezugbegleiter bei der MOB. Dort kann er seine Freude am Kontakt mit den Menschen leben und die Vielsprachigkeit kommt ihm auch zugute. Was aber noch von Vorteil ist: «Mit meiner 80-Prozent-Anstellung als Reisezugbegleiter finde ich jetzt genügend Zeit, um Musik zu machen. Und der Jahresplan meiner Zugeinsätze kommt mit da sehr entgegen.»

Die Musik spielte in seinem Leben immer schon eine sehr wichtige Rolle. «In meinem fünften Lebensjahr, spielte ich als erstes auf dem Harmonium meines Vaters. Als ich sechs Jahre alt war, lernte ich Blockflöte spielen, mit sieben begann ich mit dem Gitarren- und mit elf Jahren mit dem Klavier-Unterricht», resümiert John. Dabei sind Gitarre und Klavier als wichtigste Instrumente geblieben, die John bei seinem Musikschaffen begleiten.

John Hänni vertont und interpretiert, was er erlebt und fühlt. Und erlebt hat er schon vieles: «Ich bin als Ausland-Schweizer in Papua Neu Guinea 1969 geboren. Meine Eltern arbeiteten dort und ich verbrachte bis zum 13. Lebensjahr meine Schulzeit in diesem wunderschönen Land im Südpazifik. Nach einem Zwischenjahr in der Schweiz zog ich mit meinen Eltern und Geschwistern nach London – quasi vom Dschungel in die Grossstadt. Direkt nach diesen Schuljahren zog ich im Alter von 17 Jahren in die Schweiz und erlernte den Schreinerberuf.»

Seine Kindheit und Jugendzeit prägten ihn, machten ihn aber auch zu einem grundsätzlich positiven, zugleich auch sehr nachdenklichen Künstler. Bestärkt wird er durch seine Familie und erhält durch diese und seine Spiritualität die Kraft und die Ideen für neue Liedtexte. So entstehen seine ehrlichen, authentischen, aber auch alltagsnahen Songs.

Nach mittlerweile zwölf CDs und über 40 Jahren Musikmachen ist die Freude am Schreiben und Komponieren geblieben: «Mich motivieren die vielen guten Rückmeldungen und vor allem, dass Leute mir erzählen, wie meine Songs ihnen Trost und neuen Mut spenden. Da ich selber im Gebet Trost bei Gott suche und finde, will ich diese Hoffnung in diese kalte Welt hinaustragen», so John hoffnungsvoll.

Erstellt am: 19.11.2021

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